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Information über die Chelat-Therapie
Die Chelat-Therapie eröffnet neue Wege in der Behandlung von degenerativen Gefäßerkrankungen.
EDTA-Chelat-Therapie ist eine therapeutische Alternative zu Bypassoperation und Amputation.
Die Länge unserer Blutgefäße beträgt etwa 100.000 km - das entspricht dem 2 1/2 -fachen Erdumfang am Äquator.
Wie entsteht die Arterienverkalkung?
Die größten Risikofaktoren für die Entstehung der Arterienverkalkung oder Arteriosklerose sind: Rauchen, Bluthochdruck, hohe Blutfettwerte, Fehlernährung, Bewegungsmangel, Stress, Diabetes mellitus und die Belastung mit Umweltgiften und Schwermetallen.
Wie entstehen arteriosklerotische Ablagerungen (Plaques)?
Außer den genetischen Defekten im Fettstoffwechsel können aber auch noch die Entgiftungsenzyme (z.B. SOD1, SOD2, GST M1, P1, T1, NAT 1-2) defekt angelegt sein oder gänzlich fehlen. Das führt zur Anhäufung von Metallen und Toxinen im Organismus. Freie Radikale entstehen im Übermaß (oxidativer Stress), diese verursachen Zellmembranschädigungen (- auch in den Innenwänden der Arterien -) und den Einstrom von Kalzium in die Zellen. Hierdurch entstehen kleine Verletzungen, Cholesterin kann in die Arterienwände eindringen, dort oxidieren und den Anfang einer arteriosklerotischen Ablagerung bewirken. Die Plaquebildung beginnt.
Durch die Gefäßverengungen kommt es zu Durchblutungsstörungen. Organe und Gewebe können nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nahrung versorgt werden und die Stoffwechselprodukte können nicht mehr abtransportiert werden. Die Entgiftung verlangsamt sich, der Stoffwechsel in dem betroffenen Gebiet bricht zusammen - ein partieller Zelltod ist die Folge.
Erst wenn Blutgefäße bereits zwischen 70 % bis 90% verstopft sind, entstehen für die Patienten oft die ersten Symptome einer arteriosklerotischen Gefäßerkrankung. Das kann sich äußern in Druckschmerz auf der Brust bei angina pectoris, Nachlassen der intellektuellen Leistung oder Schwindel bei Durchblutungsstörungen im Kopf, oder in einer Verkürzung der schmerzfreien Gehstrecke und Wadenkrämpfen bei peripheren Gefäßverschlüssen der Beine.
Es drohen Herzinfarkt, Schlaganfall oder Amputation.
Durch Operation wird nur jeweils die Ausprägung der arteriosklerotischen Grunderkrankung behandelt. Es wird am Symptom kuriert. Manche Operationen sind notwendig und lebensrettend - sehr viele Operationen sind jedoch mit der EDTA-Chelat-Therapie vermeidbar!
Die EDTA-Chelat-Therapie
Die EDTA-Chelat-Therapie ist ein ambulantes Heilverfahren, bei dem die synthetisch hergestellte Aminosäure Ethylene Diamine Tetra Acetic Acid (EDTA) zusammen mit bestimmten Vitaminen und Mineralien als intravenöse Infusion verabreicht wird. Es ist ein Prozess, der mehrere Stunden dauert. Während die Lösung mit dem Chelatbildner EDTA langsam durch die etwa 100.000 km Blutgefäße zirkuliert, werden Metallionen zusammen mit anderen Bestandteilen der Plaques geschnappt, in eine heterocyclische Ringstruktur eingeschlossen und zusammen mit dem EDTA über die Nieren ausgeschieden.Die EDTA-Chelat-Therapie entgiftet den Körper von toxischen Metallen aus Atemluft, Trinkwasser, Nahrung, Zigarettenrauch, Kosmetika, Zahnmetallen (Amalgam, Palladium) und vielen anderen Umweltgiften, die wir in unseren Körper aufnehmen und im Falle von fehlenden oder defekten Entgiftungsenzymen (wie oben beschrieben) im Organismus ansammeln. Indem die metallischen Katalysatoren gebunden und ausgeschieden werden, reduziert sich der Angriff der Freien Radikale auf die Zellen (oxidativer Stress). So kann die Arteriosklerose gestoppt, Plaques und Kalziumüberladung abgebaut, die Elastizität der Arterien verbessert und dadurch die normale Zellfunktion wieder hergestellt werden.
Vergrößern wir den Durchmesser der Gefäße um nur 19 %, bewirkt das eine Verdoppelung der Durchblutung. (Hagen-Poiseuille´sches Gesetz). In einem Gefäß mit turbulentem Fluß (in der Umgebung eines arteriosklerotischen Plaques) wird die Verdoppelung der Durchblutung schon durch einen Anstieg des Durchmessers um 10% erreicht.
Vorbeugen ist besser als Heilen. EDTA-Chelat-Therapie als PRÄVENTION
Bei der Arteriosklerose sind alle Blutgefäße betroffen. Viele dieser Blutgefäße sind mikroskopisch klein und die Veränderungen im Durchmesser durch eine Angiographie nicht meßbar. Das ist auch der Grund dafür, dass Patienten nach der erfolgreichen EDTA-Chelat-Therapie trotz eines guten Befindens keine guten Befunde bei einer Kontrolle vorweisen kann. In diesem Bereich gilt das Befinden des Patienten mehr als die klinische Befundung.
Wie können Schwermetallbelastungen festgestellt werden?
Mittels eines Urintests als auch über einen Gentest kann festgestellt werden, ob und wie der Organismus in der Lage ist, Schwermetalle auszuscheiden.
Kontraindikation für die EDTA-Chelat-Therapie sind:
- Schwere Nieren- und Leberinsuffizeinz
- Dekompensierte Herzinsuffizienz
- Schwere Herzrytmusstörungen(Lown IV)
- Ausgedehntes Aneurysma
- und als theoretisches Risiko: Zustand nach Lungentuberkulose
- Schwangerschaft
- Schwermetallvergiftungen
- Arteriosklerose
- Diabetische Gefäßerkrankungen
- Arthrosen, Rheuma
- Fibromyalgie
- Müdigkeitssyndrom
- Schlaganfällen
- Gefäßerkrankungen
- Umweltbelastungen
- Makula-Degeneration
- Durchblutungsstörungen
- Gedächtnisstörungen
- Nachlassen der Intellektuellen Leistung
Wie viele EDTA-Chelat-Behandlungen sind notwendig? Eine Behandlung besteht aus 10 bis 20 EDTA-Chelat-Infusionen, zusammen mit einer guten Ernährung, Bewegungstraining, und Stressmanagement. Ungesunde Gewohnheiten wie z.B. das Rauchen sollten unbedingt aufgegeben werden.
Es ist überaus wirksam, nach Abschluss der Erstbehandlung monatlich eine Infusion zu nehmen, um den Therapieerfolg zu halten und eine weiter Besserung zu bewirken.
Die EDTA-Chelat-Therapie kann auch nach operativen Eingriffen durchgeführt werden, z.B. um nach einer Bypassoperation einem erneuten Verschluss der Bypässe vorzubeugen.
Die EDTA-Chelat-Therapie ist keine "exotische" Therapie. Sie wird auf der ganzen Welt millionenfach durchgeführt - ohne dass es innerhalb der letzten zwanzig Jahre zu ernsthaften Zwischenfällen dabei gekommen ist.
Die EDTA-Chelat-Therapie sollte nur von spezialisierten Therapeuten ausgeführt werden.