ADS / ADHS
Aufmerksamkeits - Defizit - Syndrom mit und ohne Hyperaktivität

Zappelphillip mit ADHS
Hyperaktivität ist ein von Betroffenen nicht hinreichend kontrollierbares, überaktives Verhalten. Ausgehend von innerer Ruhelosigkeit, Konzentrationsstörungen und Lernschwächen, manifestiert sie sich in der Regel in Form von motorischer Unruhe und "überschießenden Reaktionen". Die Betroffenen gelten als extrem störbar und unkonzentriert, lernbehindert, schulschwierig, aggressiv gegen Eltern, Lehrer, andere Kinder und Jugendliche, zerstörerisch gegen Gegenstände, diskussionsfreudig.

Zusammenfassend kann man die Symptome unter dem Begriff der Reizverarbeitungsstörungen. Das bedeutet, dass von Außen aufgenommene Reize nicht richtig verarbeitet werden. Zeigt sich diese Störung an der Haut, so bezeichnen wir diese Erscheinung als Neurodermitis, zeigt sie sich an den Schleimhäuten, so bezeichnen wir diesen Zustand als Allergie. Die gleiche Störung im Nerven-Sinnes-System wird als Hyper- oder Hypoaktivität bezeichnet.

Unter ADS / ADHS leiden heute 2-5 % der Kinder und Jugendlichen. Viele davon werden mit dem Psychopharmaka Methylphenidat (Ritalin) behandelt. 1998 gab es 4,7 Mio. Tagesdosierungen, 2003 waren es bereits- 19,8 Mio. Tagesdosierungen! Leider werden heute schon oft Kinder im Vorschulalter damit behandelt, für die Methylphenidat nicht zugelassen ist. Kurzfristige Erfolge sind durch Studien belegt. Der langfristige Einfluss auf die schulische, berufliche oder soziale Entwicklung bzw. die Auswirkungen auf die Gehirnreifung ist jedoch nicht bekannt.

ADHS - Ursachen

Vor jeder Therapie steht die Frage, woher kommen körperliche oder psychische Störungen?
Es ist die Frage nach der Ursache.

Welches sind die häufigsten Ursachen für Reizverarbeitungsstörungen?
  • Schwangerschaft und Geburt
  • Rauchen und Alkohol
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • Schwermetalle
  • Impfungen
  • Zusatzstoffe
  • Wirbelsäulenblockaden
  • Umweltgifte
  • E-Smog
  • Allergien
  • Stoffwechselstörungen
  • Schwäche innerer Organe

Diagnose

Zur Ursachenfindung ist ein umfangreiches und intensives Gespräch notwendig. Der Nachweis über das Bestehen einer Reizverarbeitungsstörung ist durch Regulationsmessungen möglich. Umfangreiche und gezielte Laboruntersuchungen (Urin und Blut) sowie energetische und feinstoffliche Testverfahren zeigen die Organfunktionen und die Stoffwechselaktivität. So entsteht ein klares und deutliches Bild über das ablaufende Geschehen.

Therapie

Die naturheilkundliche Behandlung von Reizverarbeitungsstörungen richtet sich nach der diagnostizierten Ursache. Die erfolgreichsten Therapien sind: Homöopathie, Bachblüten - Therapie und Bioresonanz-Therapie sowie Medikamente zur Stärkung der Organschwächen und zum Ausgleich der Mangelerscheinungen. Diese Behandlungsmethoden stärken zugleich die geschwächten Organsysteme und die Psyche.

Oberstes Therapieziel:

-> Möglichst nicht nur die Symptome, sondern die Ursachen zu behandeln.
-> Perspektive sollte nicht kurzfristig, sondern langfristig sein.